Andachten lesen

Pastorin Dr. Helen-Kathrin Treutler
Pastorin Helen-Kathrin Treutler

Andacht zu Gründonnerstag

(Wenn eine Bibel zur Hand ist): Lesung vom Evangelium nach Markus, Kapitel 14, Verse 12-28

Fast vier Wochen haben wir schon hinter uns:

Neue Gesetze traten in Kraft, die unser Leben von heute auf morgen veränderten. Die Krippen, Kindergärten und Schulen schlossen, Geschäfte blieben zu, und man durfte sich kaum noch mit anderen Menschen treffen.

Unser Leben wurde ganz schön durcheinandergeworfen. Von jetzt auf gleich wurden wir auf eine harte Probe gestellt. Und viele Menschen fragen sich: Was wird werden? Wie können wir erfolgreich gegen das Virus kämpfen? Wie wird die Zukunft wohl aussehen? Wann können wir wieder zum Alltag zurückkehren? Manch einer fragt sich: Wann kann ich meine Freunde und Verwandten wiedersehen? Wann sehen sich Enkel und Großeltern wieder? Und auch: Wie wird es mit der Arbeit werden? Was kommt auf einen zu? Die jetzige Zeit kann einen verunsichern. Manch einer hat Angst.

Sich unsicher fühlen und die vielen Fragezeichen im Leben verbinden uns genau mit den Menschen, die Jesus am allernächsten waren: mit den Jüngern. Auch in ihrem Leben veränderte sich alles. Von jetzt auf gleich sollte nichts mehr so sein, wie zuvor. Sie waren es gewohnt, mit Jesus von Ort zu Ort zu gehen. Schon am Ortseingang liefen ihnen die Menschen entgegen. Alle wollten zu Jesus und zu ihnen. So war es auch noch am Sonntag, als sie nach Jerusalem kamen. Doch jetzt, am Donnerstag saßen sie zusammen. Noch feierten sie das Passahfest, das Abendmahl. Eigentlich ein ganz normales Fest. Doch auf einmal sprach Jesus über die Zukunft. Er sagte sinngemäß: „Ich werde bald nicht mehr mit euch feiern können.“ Und später als sie fertig gegessen hatten, gingen sie raus. Und wieder sprach Jesus über die Zukunft: „Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden sich zerstreuen.“  (Sacharja 13,7) Gemeint war: Jesus als Hirte, Jesus als Anführer, würde sterben, und sie, die Jünger, würden voneinander getrennt sein. Sie waren verunsichert. Sie, die Jünger, die eingeschworene Gemeinschaft, würden nicht mehr zusammen sein. Sie, die sonst viel Zeit miteinander verbrachten, wären bald voneinander getrennt. Alles würde sich verändern. Warum? Die Jünger wussten noch nicht des Rätsels Lösung. Wir haben heute einen großen Wissensvorsprung. Wir wissen, was in den Folgetagen geschah, und auch, was an Ostern passierte. Wir wissen: Es würde gut werden. Und nicht nur das: Es würde sogar noch besser werden als zuvor: Die Jünger verbreiteten Jesu Botschaft. Sie legten das Fundament für die weltweite Kirche. Aus 12 Jüngern wurden nach 2000 Jahren 2,2 Milliarden Christen.

Heute ist erst Gründonnerstag, und doch können wir schon ein bisschen den Geist des Osterfestes erheischen. Ich wünsche uns, dass wir optimistisch in die Zukunft blicken können. Auch wenn wir momentan verunsichert sind, so wie die Jünger damals, lasst uns versuchen so zu denken, als ob wir schon das gute Ende für uns heute wissen. Denn das Gute ist schon angebrochen, den Geist der Nächstenliebe finden wir auch heute: Nachbarn kümmern sich umeinander, Hilfsnetzwerke wurden aufgebaut, über die sozialen Netzwerke gibt es so viel Solidarität quer durch Deutschland und darüber hinaus. Menschen, die sich zuvor nicht kannten, helfen einander. Vieles ist möglich. Mögen wir uns immer daran erinnern: Gottes Geist begleitet uns auch durch diese Zeit. 

Zum Schluss möchte ich Ihnen und euch noch Worte von Martin Luther King mit auf den Weg geben:

„Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt eine große, segnende Kraft gibt, die Gott heißt.

Gott kann Wege aus der Aussichtslosigkeit weisen. Er will das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln. Zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.“      

Pastorin Helen-Kathrin Treutler

Pastorin Orsolya Schütte-Gál

Andacht zu Karfreitag

Bei uns ist Karfreitag einer der besser besuchten Gottesdienste. An diesem Karfreitag bleibt die Kirche leer. Keine Kerze wird am Altar angezündet, und die Orgel bleibt auch still. Passt eigentlich zu Karfreitag. Einsamkeit, Traurigkeit, Sprachlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Stille.  Können wir es aushalten? Viele Menschen gedenken an diesem Tag des Leidens und Sterbens Jesu und lesen vielleicht aus der Bibel das 19. Kapitel des Johannesevangeliums, und denken auch an ihre Sterblichkeit, aber auch an die Hoffnung der Auferstehung. „Es ist vollbracht.“ Jesus hat aus Liebe zu uns seinen Weg ans Kreuz in den Tod auf sich genommen. Sein Leiden war nicht sinnlos. Er musste dadurch den Tod über sich ergehen lassen, damit wir heute leben, und unerschütterliche Hoffnung haben. Es ist vollbracht für uns.

Es tut momentan weh bei einer Beerdigung nur mit ganz wenigen Angehörigen Abschied nehmen zu dürfen. Es fehlen die Lieder mit der Orgel. Es ist bitter einsam unterwegs zu sein. Viele Einschränkungen müssen wir jetzt über uns ergehen lassen. Da müssen wir jetzt durch. Eigenartige Passivität ist gefragt an diesem Karfreitag. Kann ich trotzdem etwas tun? Was sind meine Möglichkeiten? Eine Nachbarin und ihre Kinder brachten jedes Jahr am Karfreitag selbstgemachtes Hefegebäck in der Nachbarschaft rum. Struwen hießen diese Kuchen. Gegen alle Traurigkeit und Isolation, Frust und Wut, Passivität und Ohnmacht tut es gut, einen Hefeteig lange zu kneten, und zu schauen, was passiert durch unsere Hände. Mit Zimtzucker bestreuen, und erwarten, wie herrlich es duften wird während des Backens.

In der nötigen Passivität können wir aktiv werden. Nicht so, wie sonst, aber doch jeden Tag ist es möglich. Es tut gut zum Beispiel, eine Hühnersuppe vorzubereiten und zu schmecken. Es wärmt von innen. Gibt es in dieser Zeit eine Art Kraftsuppe für die Seele? Was sind Eure/Ihre Rezepte, die Ihnen in schweren Zeiten helfen und wir miteinander teilen können? Ein Fürbittengebet während des Kirchenglockenläutens?

Ein beliebtes Rezept von mir:

Kraftsuppe für die Seele

Nimm in Gedanken alle Probleme, die unlöslich erscheinen. Gib dazu die Zeit des Wartens und all deine Geduld, eine Prise Humor und ein kleines Senfkorn Hoffnung gehören dazu. Rühre Konflikte und Unruhe mit all deinen Erinnerungen, von denen Du weißt, da war Gott tätig in deinem Leben. Wärme dein Leben mit Gebeten, Segenswünschen und Liedern, die Du gerne singst, und staune, was passiert…  Geben wir unsere Rezepte, unsere Frohen Botschaften weiter: Ein Geschenk oder eine Botschaft vorbereiten tut uns selber gut, und für diejenigen, die sie bekommen, bereiten diese guten Nachrichten große Freude, Momente des Nachdenkens, Hoffnung an einen Neuanfang. Schreibe sie auch auf Papier, die Gedanken, Bibelverse, Segenswünsche, Gebete oder Liedstrophen, die Ihnen und Euch schon mal viel geholfen haben, Botschaften, wovon Sie sich über schwere Zeit getragen gefühlt haben. Beim Spazieren platziere die Botschaften, oder versenden sie als Postkarte, oder erzähle sie bei einem Telefongespräch. Das werde ich auch tun. Es ist sichtbar, und spürbar, dass Gott uns trägt und wirkt in unserem Leben auch heute. Ich wünsche es für uns alle, dass wir Gottes Dasein besonders in dieser Zeit erahnen können.

Pastorin Orsolya Schütte-Gal

 

Pastorin Dr. Helen-Kathrin Treutler
Pastorin Helen-Kathrin Treutler

Andacht zu Ostersonntag

„Da fällt mir aber ein Stein vom Herzen.“ Wahrscheinlich kennen Sie, wahrscheinlich kennt ihr das Sprichwort. Ich verwende es dann, wenn ich erleichtert bin. Zuvor hat mich etwas belastet, oder ich habe mir Sorgen gemacht. Oder ich befürchtete das Schlimmste, und glücklicherweise tritt es nicht ein.

Vielleicht kennen Sie, vielleicht kennt ihr auch den ein oder anderen Stein im eigenen Leben.

Sie stehen uns im Weg, mitten auf unserem Lebensweg und wir fragen uns: Wie geht es weiter? Manche Steine können wir selbst aus dem Weg räumen, wir finden Lösungen. Manchmal helfen uns liebe Menschen dabei. Über manch einen Stein können wir sogar springen oder sie übersteigen, vielleicht mit der Räuberleiter lieber Menschen. Und manche Steine fallen auch von selbst vom Herzen. Dann ist die Erleichterung groß.

In der Bibel gibt es mehrere Stellen, die von Steinen erzählen, und eine findet sich in der Ostergeschichte:

Maria und Maria haben einen Stein auf ihrem Herzen, besser gesagt, ein Felsbrocken lähmt ihr Herz. Sie trauern um Jesus. Der Tod hat sie voneinander getrennt. Und doch, zwei Tage später gehen sie zu seinem Grab. Sie wollen seinen Körper salben, wie es im Umgang mit Toten üblich war. Und zu dem Felsbrocken auf ihrem Herzen kommt nun noch ein wirklicher, ganz großer Stein hinzu: Sie fragen sich: „Wer wird uns den Türstein vor Jesu Grabkammer wegrollen?“ Denn sie beide sind zu schwach dafür ...

Doch als Maria und Maria das Grab erreichen, sind sie überrascht: Der Stein ist schon weg. Das Grab ist offen. Und darüber hinaus: In der Grabkammer sagt ihnen ein junger Mann: „Jesus ist auferstanden!“ Sie bekommen große Angst und laufen weg.

Doch auf dem Weg sehen sie Jesus selbst und dann begreifen sie das Unbegreifliche: Jesus lebt! Er war tot und ist wieder lebendig. Sie erkennen und bekennen: „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.“

Wie der Stein von der Grabkammer weggerollt war, ist nun der Felsbrocken von ihrem Herzen gefallen. Und darüber hinaus: Später erfahren sie: Jesus Christus, Gott, ist mächtiger als der Tod, nicht nur mächtiger als sein Tod, sondern als der Tod aller Menschen. Nichts kann sie mehr trennen von Gott. Für immer ist der Felsen weg.

Die derzeitige Situation legt uns einige Steine in den Weg und auch aufs Herz. Vielleicht sind manche glücklicherweise hinuntergefallen. Andere mögen noch da sein, auf unseren Herzen, und auch auf den Herzen der Menschen in anderen Ländern.

Und doch, und das gilt für jetzt und für die Zukunft. Der größte Stein im Leben ist schon weggewälzt, wie damals der Felsen vor der Grabkammer. Ich möchte es mit den Worten des Apostels Paulus ausdrücken:

„Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“ (Römer 8,38-39).

Mit dieser Gewissheit lasst uns in die Zukunft gehen.

Ein gesegnetes Osterfest! 

Pastorin Helen-Kathrin Treutler

 

Pastorin Orsolya Schütte-Gál

Andacht zu Ostermontag

Ich kenne einen ganz alten Brauch zu Ostern. Dieser Brauch heißt: Die Suche nach Jesus oder Ostertaubeten  – wie es auch noch so schön heißen kann. Entdecken Sie es, während Sie in diesen Tagen unterwegs sind. Herzliche Einladung in der Karwoche und Ostern in der Nähe unserer Johanneskirche oder im Kiesbergwald spazieren zu gehen. Da werden kleine Zeichen und Überraschungen hingelegt. Alles andere kommt von der Natur. Die Farben, die Sonne, die Wärme, die Düfte, die Töne.

Auf dem Lande ganz früh am Ostersonntag haben sich die Menschen gewaschen, ihre schönsten Kleider und Trachten angezogen, und sind aus dem Dorf hinaus gelaufen, haben einen großen Rundgang gemacht um das Dorf herum, haben die Wälder und die Felder beobachtet, und während dieses Rundgangs Osterlieder gesungen. In der Freude am Frühling, am Erwachen der Natur, in der Freude an der Bewegung und am Singen über die Auferstehung haben viele Christen das Gefühl, dem Wertvollsten begegnet zu sein an Ostern. Sie freuen sich Jahr zu Jahr auf diesen besonderen österlichen Weg. Die Suche nach der Auferstehung, diese Suche nach Erneuerung in der Natur, die Suche nach Christus in der Welt und in unserem Leben gibt mir Energie.

Vieles musste anders sein an Ostern 2020. Es wird aber unvergesslich bleiben, wegen der Stille und wegen des Verzichtes auf die Begegnungen, die uns so viel bedeuten. Es ist etwas Besonderes so Ostern zu feiern – trotz des Abstandes, dass wir uns in der Kirche nicht treffen dürfen. Hier in Lingen wird die Frohe Botschaft von der Auferstehung weitergegeben, weitererzählt und verkündet im Radio, im Fernsehgottesdienst und im Internet. Im Gebet sind wir Christen mit Christus und miteinander weltweit verbunden. Ich bin sicher, dass Gott alles in Bewegung gesetzt hat, damit die Hoffnung auch in dieser Corona-Zeit uns erreicht, und uns Lebensmut schenkt. Christus ist mit uns. Wir können unsere Suche an Ihn richten. Er kommt entgegen, wie in der Geschichte mit den Emmaus-Jüngern (Lesen wir heute die Geschichte nach der Auferstehung im Lukas Evangelium, Kapitel 24, Versen 13-49). Im Gedanken, aber noch besser: Auch körperlich machen wir uns auf den Weg, alleine oder mit wem wir zusammenleben, gehen wir raus in die Natur. Suchen, gehen und finden, wen wir immer schon bei uns hatten, unauslöschlich unter uns ist. Gehen wir und bleiben wir selber auf der Suche nach dem Zeichen der Auferstehung Christi in unserer Welt. 

Gehen wir spazieren, und beginnen wir zu staunen. Welche Symbole, welche Zeichen finden wir, wenn wir losgehen, die uns die Auferstehung Christi näherbringen? Einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang? Nebel und Tau früh morgens? Ein Ast, der zu blühen beginnt? Prächtige Blüten oder kraftvolle Knospen? Besondere Bäume oder Steine?

Denn Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. Er kommt entgegen, wenn wir ihn vermissen. Er gesellt sich zu uns wie zu den Emmaus-Jüngern von damals.

Viel Freude und Staunen beim Entdeckungs-Spaziergang.

 

Pastorin Orsolya Schütte-Gál

Dieter Hoffmann

Andacht  zum 1. Sonntag nach Ostern / Quasimodogeniti 19.04.2020

von Dieter Hoffmann, Prädikant

 

 „Der HERR segne dich und behüte dich;
der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

(4. Moses 6,24-26)


Diese Worte der Heiligen Schrift kommen uns sicherlich bekannt vor. Sie werden uns immer am Ende eines Gottesdienstes zugesprochen und mit ihnen gehen wir nach Hause, in die Familie, in den Berufsalltag, in die neue Woche. Gottes Segen empfangen wir aber auch bei besonderen Anlässen: bei der Taufe, bei der Konfirmation und bei der Trauung. Auch über unsere Verstorbenen wird als Letztes der Segen gesprochen. Den Segen Gottes wünschen wir uns aber auch gegenseitig: zu den Feiertagen, bei Festen, zu bestimmten Vorhaben und Herausforderungen, und wenn wir auf Reise gehen. So kann uns der Segen unser ganzes Leben begleiten.

Der Segen Gottes ist uns, jedem einzelnen, gerade in der jetzigen Situation, der Corona-Pandemie,  in Deutschland und der übrigen Welt ganz besonders wichtig. Unser Zusammenleben im Beruf, in den Familien, in den Schulen und Kitas, den Krankenhäusern und den Pflege- und Seniorenhäusern steht unter ganz besonderen Belastungen und Nöten durch die neuartige Viruserkrankung. Ärzte und Pflegepersonal, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Versorgung mit Lebensmitteln  und anderen Gütern und Dienstleistungen des täglichen und  existenziellen Bedarfs, leisten Außergewöhnliches, ja, bis zu  ihrer Höchstbelastung. Wir brauchen für unser Zusammenleben in der Gesellschaft den Zuspruch, den Trost, die Hoffnung und die Liebe, die aus dem Segen Gottes spricht.

Ist es für uns Christen nicht fast schon zu etwas Selbstverständlichem geworden, dass wir den Segen empfangen?

So dass wir uns kaum noch Gedanken darüber machen, was der Segen eigentlich ist.

Wir Menschen sprechen uns einander den Segen zu, aber derjenige, der eigentlich segnet, das ist Gott.

Er allein kann und will segnen. Er tut das durch uns Menschen, und er hat geboten, dass wir es in seinem Namen tun. Das heißt, wir tun es in seinem Auftrag. Das Wort „Segnen“ kommt von dem lateinischen Begriff signare crucem, das heißt übersetzt, mit dem Kreuz zeichnen.

Der Segen bedeutet, dass Gott uns annehmen möchte. Er möchte Gemeinschaft mit uns haben und spricht uns diese zu. Solche Gemeinschaft bedeutet Frieden - in umfassendem Sinn. Das bringt das hebräische Wort Schalom zum Ausdruck. Schalom bedeutet Frieden in allen Lebensbereichen und Beziehungen, Heilung und Heil. Schalom ist Frieden mit Gott, und dieser umfasst den Frieden mit den Menschen,